Sechs Wochen durch Deutschland � Meine Lesereise
Im November und Dezember 2016 unternahm ich eine 42-tägige Tournee durch Deutschland, bei der ich in 31 Städten Vorträge über Usbekistan und seine Literatur hielt. Diese Reise war eine einzigartige Gelegenheit, mein Heimatland einem breiten Publikum näherzubringen, neue Kontakte zu knüpfen und viele inspirierende Erlebnisse zu sammeln.
Von Samarkand nach Deutschland
Meine Reise begann mit einer emotionalen Verabschiedung von meiner Familie in Samarkand. Von dort flog ich nach Frankfurt, wo meine Tour startete. Meine Route führte mich durch Städte wie Düsseldorf, Köln, Bonn, Hannover, Berlin, Hamburg, München und viele mehr.
Während dieser Zeit reiste ich insgesamt 17.250 km – mit Flugzeug, Bahn, Auto und zu Fuß. Allein in Deutschland legte ich 6.700 km zurück, größtenteils mit der Bahn, deren Automaten ich inzwischen wohl besser verstehe als viele Deutsche.
Literatur als Brücke zwischen den Kulturen
Mein Ziel war es, Usbekistan nicht nur als Reiseziel, sondern auch als literarische und kulturelle Schatzkammer vorzustellen. Ich hielt Lesungen, beantwortete zahlreiche Fragen und führte lebhafte Diskussionen über Geschichte, Traditionen und das Alltagsleben in Usbekistan.
Meine Vorträge fanden in 31 Städten statt
Mehr als 830 Zuhörer erfuhren von Usbekistan und meiner Übersetzungsarbeit
Viele Besucher äußerten Interesse, Usbekistan zu bereisen
Besonders bewegend war die herzliche Aufnahme durch meine Freunde, Bekannten und ehemalige Usbekistan-Reisende, die mich unterstützten und ihre Gastfreundschaft teilten.
Besondere Momente & Begegnungen
Kulturelle Highlights: Stadtbesichtigungen in Berlin, Dresden, Münster, Hamburg, der Besuch der Meißner Porzellanmanufaktur und Einblicke in das deutsche Weihnachtsmarkt-Erlebnis.
Medienpräsenz: Interviews beim Ulmer Radio Free FM und Veranstaltungen mit Vertretern von Rotary Clubs, der Hafis-Gesellschaft und dem usbekischen Konsulat.
Inspirierende Gespräche: Von interessierten Zuhörern über Usbekistan bis zu Begegnungen mit Schriftstellern, Historikern und Kulturschaffenden.
Kuriose Fragen: Ob es in Usbekistan Hunde gibt, ob Mädchen beschnitten werden oder warum das Land so wenig Werbung in Europa macht – ich bekam zahlreiche spannende Fragen, die ich gerne beantwortete.
Ergebnis meiner Reise
? 31 Städte besucht, zahlreiche Vorträge gehalten
? Mehr als 25 Freunde und Bekannte wiedergetroffen
? Interesse an Usbekistan als Reiseziel geweckt
? Neue Ideen für zukünftige Projekte gesammelt
Ich danke allen lieben Menschen, die meine Reise unterstützt haben – sei es durch Organisation, Gastfreundschaft oder einfach durch ihr Interesse.
? Ihr wart immer „neben mir“, liebe Freunde – danke für alles!